Was das für Sie bedeutet
Ihr persönliches Risiko kann über oder unter dem Durchschnitt liegen. Es hängt ab vom Diabetes-Typ, von der Erkrankungsdauer, der Veranlagung – und von Faktoren, die Sie beeinflussen können: Blutzucker- und Blutdruckeinstellung, Bewegung, der Verzicht auf das Rauchen. Dies bietet die Chance, durch Eigeninitiative das Erkrankungsrisiko zu verringern. Wie es um Ihre Netzhaut steht, kann keine Statistik abschließend beantworten. Das zeigt nur die Augenuntersuchung.
Warum sich das Hinschauen lohnt
Die diabetische Retinopathie gehört zu den häufigsten Erblindungsursachen im Erwerbsalter in der westlichen Welt. In Deutschland verlieren dadurch noch immer mehrere hundert Menschen pro Jahr das Augenlicht – deutlich mehr erleiden schwere Sehbeeinträchtigungen, die das Lesen oder das Autofahren unmöglich machen. Die gute Nachricht: Diese Zahl ist in den letzten Jahren stark gesunken, seit 2000 hat sie sich mehr als halbiert. So wird deutlich: Früherkennung und moderne Behandlung wirken.