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Diabetes und
seine Folgen

Diabetes nimmt weltweit zu

Weltweit leben heute etwa 590 Millionen Menschen mit Diabetes. Nach offiziellen Schätzungen steigt diese Zahl bis zum Jahr 2050 auf über 850 Millionen (Quelle: IDF Atlas).

Auch in Deutschland sind die Zahlen hoch: Mehr als 9,3 Millionen Menschen haben einen diagnostizierten Diabetes. Das sind rund 11 Prozent der Erwachsenen (Quelle: Deutscher Gesundheitsbericht 2026). Und die Zahl steigt weiter.

Was Diabetes
im Körper anrichten kann

Diabetes schädigt auf Dauer vor allem die kleinen Blutgefäße in vielen Organen. Die Folgen sind schwerwiegend. Folgende Zahlen werden für Deutschland pro Jahr geschätzt:

  • rund 40.000 Amputationen
  • 20.000 bis 40.000 Herzinfarkte
  • 30.000 bis 60.000 Schlaganfälle
  • 5.000 Menschen, die neu auf eine regelmäßige Blutwäsche (Dialyse) angewiesen sind.

Jeden Tag verliert in Deutschland im Mittel mindestens ein Mensch durch Diabetes das Augenlicht.

Diabetes betrifft den Alltag

Und besonders die Augen

Wer Diabetes hat, muss im Alltag vieles beachten: auf die Ernährung achten, Tabletten einnehmen oder Insulin spritzen. Entgleist der Blutzucker, drohen akute Gefahren – ein Koma bei viel zu hohem Blutzucker oder ein Schock bei zu starkem Abfall (Unterzuckerung).

Je länger der Diabetes besteht, desto größer wird zudem das Risiko für Folgeschäden. Besonders gefährdet ist unser wichtigstes Sinnesorgan: das Auge. Diabetes kann die Netzhaut schädigen – die lichtempfindliche Schicht im Inneren des Auges. Sie funktioniert ähnlich wie der Film in einem Fotoapparat: Ohne sie entsteht kein Bild. Ärzte nennen diese Erkrankung diabetische Retinopathie.

Das erwartet Sie
auf diesen Seiten

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie, welche Gefahren dem Auge bei Diabetes drohen – und welche guten Chancen es heute gibt, das Sehvermögen zu erhalten. Drei Dinge sind entscheidend: