Diabetes mellitus – umgangssprachlich „Zuckerkrankheit“ – ist der Sammelbegriff für eine Gruppe von Erkrankungen. Ihr gemeinsames Merkmal: Der Blutzucker ist dauerhaft erhöht. Der Grund dafür hat immer mit dem Hormon Insulin zu tun. Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet und wirkt wie ein Schlüssel: Es schleust den Zucker aus dem Blut in die Körperzellen, die ihn als Energie brauchen. Fehlt Insulin oder wirkt es nicht mehr richtig, staut sich der Zucker im Blut.
Je nach Ursache unterscheiden Ärzte vier Formen (so die offizielle Einteilung der Weltgesundheitsorganisation und der Deutschen Diabetes Gesellschaft):

